✓ Immobilienwissen von Roman Becker · Makler Köln · EVERNEST

Dachformen im Überblick

Sattel-, Walm-, Mansard-, Flach- und Pultdach: Alle Dachformen für Wohn- und Gebäude erklärt mit Vor- und Nachteilen.

1. Satteldach

Das Satteldach hat zwei geneigte Dachflächen, die am Dachfirst aufeinandertreffen. Es ist die häufigste Dachform in Deutschland, robust, leicht zu bauen und gut für Regen- und Schneelasten geeignet.

2. Walmdach

Beim Walmdach sind auch die Giebelseiten geneigt, sodass alle vier Seiten des Hauses Dachflächen aufweisen. Diese Form bietet einen guten Windschutz und eignet sich besonders für exponierte Lagen.

3. Mansarddach

Das Mansarddach hat zwei unterschiedlich geneigte Flächen pro Seite. Diese Konstruktion schafft mehr Wohnraum im Dachgeschoss und ist oft bei historischen Gebäuden zu finden.

4. Flachdach

Flachdächer haben nur eine geringe Neigung. Sie eignen sich für moderne Gebäude, können als Dachterrasse oder für Begrünung genutzt werden.

5. Pultdach

Ein Pultdach besteht nur aus einer geneigten Dachfläche. Oft bei Anbauten oder modernen Häusern verwendet, bietet es gute Eignung für Photovoltaikanlagen.

6. Zeltdach

Beim Zeltdach laufen alle Dachflächen spitz zusammen. Es wird meist auf quadratischen Gebäuden eingesetzt. Diese Form bietet eine hohe Windbeständigkeit.

7. Weitere Dachformen

  • Sheddach: Mehrere hintereinander angeordnete, steil geneigte Dachflächen – häufig bei Industriegebäuden für maximalen Tageslichteinfall.
  • Krüppelwalmdach: Giebelseiten nur teilweise abgeschrägt – kombiniert Vorteile von Walm- und Satteldach.
  • Tonnendach: Abgerundete, gewölbte Form mit besonders stabiler Struktur.

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