1. Ziele einer Kapitalanlage
- Vermögensaufbau: Geld langfristig vermehren, z. B. für Altersvorsorge oder größere Anschaffungen.
- Kapitalerhalt: Wert des Vermögens erhalten, besonders bei Inflationssorgen.
- Einkommen erzielen: Regelmäßige Ausschüttungen oder Einnahmen, z. B. durch Mietzahlungen.
2. Immobilien als Kapitalanlage
Immobilien bieten stabile Wertentwicklung und regelmäßige Mieteinnahmen. Langfristig ausgerichtet, weniger flexibel als andere Anlageformen.
- Bruttorendite in Köln: Je nach Lage und Objektart typischerweise 3–5 %.
- Steuervorteile: Abschreibungen (AfA), Denkmal-AfA, absetzbare Werbungskosten.
- Finanzierungshebel: Durch Fremdkapital kann die Eigenkapitalrendite erhöht werden.
3. Risikoklassen und Diversifikation
- Risikoprofil: Immobilien gelten als vergleichsweise wertstabile Anlage.
- Diversifikation: Kapital auf verschiedene Anlageklassen verteilen, um das Risiko zu minimieren.
- Standortrisiko: Lage ist entscheidend – strukturschwache Regionen bergen höhere Leerstandsrisiken.
4. Steuern und Renditen
- Mieteinnahmen unterliegen der Einkommensteuer; Verkaufsgewinne nach 10 Jahren Haltedauer sind steuerfrei.
- Werbungskosten (Zinsen, Instandhaltung, Verwaltung) können abgesetzt werden.
5. Anlagetypen je nach Risikobereitschaft
- Konservativ: Wohnimmobilien in etablierten Lagen mit solider Mietnachfrage.
- Ausgewogen: Mehrfamilienhäuser mit Wertsteigerungspotenzial.
- Risikofreudig: Projektentwicklungen oder Objekte mit hohem Sanierungsbedarf.