1. Einfachverglasung
Besteht aus nur einer Glasscheibe. Heute veraltet und kaum noch verwendet, da sie eine sehr geringe Wärmedämmung bietet. Häufig in älteren oder historischen Gebäuden zu finden.
2. Isolierverglasung (Doppelverglasung)
Besteht aus zwei Glasscheiben mit einem dazwischenliegenden luft- oder gasgefüllten Zwischenraum. Der Zwischenraum wirkt isolierend und verbessert die Wärme- und Schalldämmung. Standard in modernen Gebäuden.
3. Dreifachverglasung
Drei Glasscheiben mit zwei dazwischenliegenden, gasgefüllten Zwischenräumen. Bietet eine hervorragende Wärme- und Schalldämmung und ist besonders energieeffizient. Geeignet für Passivhäuser und Niedrigenergiegebäude.
4. Schallschutzverglasung
Entwickelt, um Lärmbeeinträchtigung zu minimieren. Besonders nützlich für Fenster an lauten Straßen oder in der Nähe von Bahngleisen.
5. Sicherheitsverglasung
- Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG): Gehärtetes Glas, das bei Bruch in kleine, ungefährliche Stücke zerfällt.
- Verbundsicherheitsglas (VSG): Besteht aus zwei Glasscheiben, die durch eine Folie verbunden sind; bei Bruch bleiben die Splitter an der Folie haften.
6. Sonnenschutzverglasung
Reduziert den Wärmeeintrag durch Sonnenstrahlen und verhindert Überhitzung im Sommer. Besonders geeignet für große Fensterflächen mit direkter Sonneneinstrahlung.
7. Wärmeschutzverglasung
Eine Form der Isolierverglasung mit speziellen Beschichtungen, die die Wärme im Raum halten. Häufig in modernen Fenstern für Wohngebäude verbaut.
8. Ornament- und Brandschutzverglasung
- Ornamentverglasung: Strukturiertes oder gemustertes Glas für mehr Privatsphäre – oft in Badeziimmerfenstern und Eingangstüren.
- Brandschutzverglasung: Stabil im Brandfall – wichtig in öffentlichen Gebäuden.